Zahntoxine, Amalgam und Tumorgenese
Bedeutung kranker Zähne und falsch
sanierter Zahnherde für die Gesundheit, bzw. die Entstehung
von chronischen Krankheiten bis hin zu Krebs
Zusammenstellung von Dr. Wilhelm Tischler nach einem
Vortrag von Dr. med. dent. Johann Lechner.
Dr. Lechner ist einer der führenden biologisch arbeitenden
Zahnärzte weltweit.
Enzyme sind die Motoren des Lebens Wir sind so jung, so aktiv
unsere Enzyme sind. Bereits 1907 erzielte der Arzt John Beard
mit Enzymen aus frischem Bauchspeicheldrüsenextrakt sehr
gute Erfolge bei der Krebsbehandlung.
•
Enzyme wirken als Katalysatoren, das heißt, sie ermöglichen
chemische Reaktionen ohne daß sie selbst dabei verbraucht
werden. Dazu haben Enzyme aktive Zentren, die aus SH-Gruppen bestehen.
SH steht für Schwefelwasserstoff. An diese aktiven Zentren
docken die anderen Moleküle an und lösen sich nach getaner
Arbeit wieder ab.
Gerade diese aktiven Zentren werden durch Umweltgifte
und Schwermetalle blockiert. Besonders Schwermetalle haben eine
große chemische Affinität zu diesen aktiven Zentren,
d.h., die chemischen Bindungen sind wesentlich stärker als
die der normalen Stoffwechselmoleküle, so daß sich
die Schwermetalle unumkehrbar - irreversibel - an die Enzyme binden
und diese so verbrauchen bzw. zerstören.
Schwermetalle tragen zur Krebsentstehung
bei
•
durch direkte Anlagerung an die SH-Zentren der Enzyme der Atmungskette
in den Mitochondrien. In den Mitochondrien wird über die
Enzyme aus der Nahrung Energie aufgebaut und im Molekül ATP
- Adenosintriphosphat - gespeichert. ATP ist somit der Treibstoff
des Lebens. Jeder Muskel braucht ATP als Energiequelle. Denken
funktioniert nur, wenn genügend ATP zur Verfügung steht.
• ATP
ist die Speicherform der Körperenergie
• Ohne
ATP sind keine Stoffwechselprozeße möglich
• ATP
ist in unserem Körper nur in sehr begrenzter Menge vorhanden,
konkret finden sich nur 35g davon in unserem Körper. Da der
Bedarf sehr viel größer ist, heißt das, daß
ATP ca 2000x/Tag auf- und abgebaut werden muß.
• Eine
Verminderung von ATP stört alle Zellfunktionen. Wenn die
Zelle zu wenig Energie hat, so ist die Selbstregulation eingeschränkt.
Darunter fallen auch Reparaturvorgänge bei Schäden an
den Chromosomen. In den Chromosomen sind sämtliche lebensnotwendigen
Informationen gespeichert. Das heißt, Veränderungen
dieser Informationsträger sind äußerst gefährlich
und werden daher in gesunden Zellen durch Reparaturmechanismen
sofort behoben. Diese Reparaturvorgänge werden durch ATP
Mangel genauso gestört wie alle übrigen Stoffwechselvorgänge.
Chromosomenbrüche sind eine mögliche
Erklärung für Krebsentstehung.
Daß diese Überlegungen keine
Hirngespinste sind beweisen die Ergebnisse einer amerikanischen
Forschergruppe unter Prof. Healy.
In einem Versuch konnten die Forscher die Gifte nachweisen:
• Gifte
aus toten entfernten Zähnen wurden herausgelöst und
einer Mischung von Schlüsselenzymen - welche zum Aufbau von
ATP notwendig sind - beigesetzt. Im Vergleich zu einer leeren
Kontrollprobe zeigten sich daraufhin Einbußen der Enzymaktivität
um bis zu 95%.
Erinnern wir uns: Jeder Muskel braucht ATP, Denken funktioniert
nicht ohne ATP.
Die Gifte schädigen aber nicht nur jede Zelle, sie wandern
entlang der Nerven auch direkt ins Gehirn, z.B. entlang des N.
trigeminus in den Nucleus caudatus, wo so wichtige Integrationsabläufe
gestört werden.
Tote Zähne und Eiterungen im Kiefer
- chronische Kieferostitis - sind Brutstätten von Bakterien.
Dr. Lechner konnte mehr als 145 verschiedene Stämme dieser
Erreger in Gewebeproben kieferoperierter Patienten nachweisen.
Nur 20% der Stämme reagierten auf Antibiotika. Dies macht
es auch verständlich, daß die Behandlung einer Kieferostitis
mit Antibiotika unsinnig ist.
•
Anaerobier spalten für ihre
Energiegewinnung die Aminosäure L-Methionin auf. Dabei entsteht
Methyl-mercaptan, eine giftige Substanz, die auch in Stinkbomben
verwendet wird. Zusammen mit metallischem Quecksilber aus Amalgamfüllungen
entsteht ein Supergift für die Zelle.
• Bakterien
die diese Gifte erzeugen, lassen sich in infizierten, avitalen
und endodontisch behandelten Zähnen nachweisen.
• Nicht
nur die Enzyme haben freie SH-Gruppen. Unsere Erbinformationen
sind als Aminosäuresequenzen gespeichert. Diese Aminosäuren
besitzen viele freie SH-Gruppen und so lagern sich die Schwermetalle
direkt an unsere Erbsubstanz und schädigen diese nicht nur
indirekt durch Enzymmangel sondern auch direkt, indem durch Aufbrechen
von Eiweißbindungen die Abfolge der Erbsubstanz gestört
wird.
Kellner und Hartmann konnten nachweisen, daß durch
Blockade der Transskription in der DNS die Erbsubstanz geschädigt
wird.
•
Ein weiterer Angriffspunkt für
diese Gifte ist das Grundgewebe. Das Grundgewebe ist die Matrix
in der alle anderen Zellen eingebettet sind. Über das Grundgewebe
wird jede Zelle versorgt, werden ihre Stoffwechselprodukte abtransportiert.
Auch die Übertragung der Signale in den Nervenleitbahnen
braucht ein funktionierendes Grundgewebe. Man vergißt gerne,
daß der synaptische Spalt - hier erfolgt die chemische Weiterleitung
der Nervensignale - kein luftleerer Raum ist, sondern in das Grundgewebe
eingebettet ist. Das Grundsystem mit seinen freien Valenzen -
offene Bindungsstellen - ist damit unser primäres Nervensystem
Auch hier stören Schwermetalle und Gifte empfindlich alle
Stoffwechselprozesse.
Das Grundsystem ist über die Endstrombahn mit den endokrinen
Drüsen, durch die in der Grundsubstanz liegenden freien Nervenendigungen
des vegetativen Nervensystemes mit dem Gehirn verbunden.
Zusammengefaßt läßt sich
sagen, Schwermetalle tragen zur Tumorentstehung auf folgende Arten
bei
• Direkte
Anlagerung an die SH-Gruppen - die aktiven Zentren - der Enzyme,
wodurch diese vernichtet werden
• Schwermetalle
verbinden sich mit anderen Giften - z.B. aus avitalen oder beherdeten
Zähnen - zu Supergiften
• Schwermetalle
lagern sich direkt an die Aminosäuren der DNS an und verursachen
dadurch unwiderrufliche Schäden der Erbsubstanz
• SM
lagern sich an die freien Bindungsstellen des Grundgewebes und
blockieren somit alle Vorgänge auf dieser grundlegenden Ebene
- Stoffwechsel, Informationsverwertung und -übertragung,
Immunmodulatorische Vorgänge etc.
• 1
Quecksilberatom verbraucht 2 Moleküle Glutathion, diese Aminosäure
wird zur Giftausleitung benötigt
• Professor
Heine konnte nachweisen, daß Zellen in Nachbarschaft von
Metallimplantaten dasselbe elektrische Verhalten wie Zellkulturen
bei Brustkrebs zeigen. Und jeder Tumorkranke zeigt im Elektronenmikroskop
die Zerstörung seines Grundgewebes durch Einbettung unzähliger
Schwermetalle.
Will man aus dieser Todesspirale aus Schwermetallproblematik und
Vergiftung entkommen, gilt es entschlossen zu handeln. Schwermetallausleitung
ist ein komplexes Thema und sollte nur von erfahrenen Therapeuten
durchgeführt werden, welche die obigen Gesichtspunkte auch
berücksichtigen und dementsprechend handeln.
Ich führe dieses Programm seit mehr als 10 Jahren durch -
unterstützend werden dabei viele biologische Verfahren eingesetzt.
Unter anderem ist es unabdingbar, vor geplanten Sanierungsaktionen
dem Organismus genügend Vitalstoffe zur Verfügung zu
stellen, da sonst die Giftausleitung nicht funktionieren kann.
Eine Schlüsselposition nimmt dabei die Aminosäure Glutathion
ein.
Das Thema beherdeter Zähne ist wie
aus obiger Abhandlung ersichtlich kein Geheimnis. Die fatalen
Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind bekannt und gibt es für
mich keine Erklärung, warum die moderne Zahnmedizin weiterhin
Amalgam verwendet. Ähnlich sieht die Sachlage im Hinblick
auf beherdete Zähne aus. Zahnärzte erklären ihren
Patienten, daß Wurzelspitzenresektion, Wurzelbehandlung
bis hin zu Implantaten die optimalen Lösungen darstellen.
•
In neuesten Studien konnte gezeigt
werden, daß ein einziger beherdeter Zahn die Bakterienflora
im gesamten Mund verändert, und zwar dergestalt, daß
auch an noch gesunden Zähnen bereits signifikante Populationen
von Anaerobiern nachgewiesen werden können.
Kinesiologisch können Zahnherde fast immer gefunden werden.
Für die Zahnsanierung muß ein biologisch arbeitender
Zahnarzt gefunden werden. Ich empfehle deshalb Patienten, denen
es ein Anliegen ist, von einem der weltweit besten biologisch
arbeitenden Zahnärzte behandelt zu werden, Dr. Johann Lechner
in München zu kontaktieren. Dr. Lechner ist trotz vieler
Lehrverpflichtungen weiterhin in seiner Praxis tätig.
Ich hoffe, mit dieser Informationsschrift einige
Antworten und eine Entscheidungshilfe beim Thema Stellenwert der
Zahnsanierung und Schwermetallentgiftung für meine Patienten
aufzuzeigen. Jeder muß seine Entscheidung selbst treffen.
Dies ist auch nicht meine Aufgabe als Arzt. Ich habe aber sehr
wohl die Aufgabe vor dem Vorgehen zu warnen, das durch die geltende
Lehre zwar sanktioniert, aber nichtsdestoweniger gefährlich
ist.