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Das Synergie-System - METABOLIC TYPING


Die Experten sind sich einig: "Richtige Ernährung ist für die Gesundheit sehr wichtig!" Leider sind sich die Experten nicht darüber einig, welche Ernährung die richtige ist.

Die großen Widersprüche zwischen den Meinungen zeigen, dass alle Unrecht haben, die glauben, sie hätten die eine ideale Ernährung für alle gefunden.

Inzwischen wissen wir, dass diese Suche nach der universell richtigen Ernährung scheitern musste. Es kann sie nicht geben, denn der Ernährungsbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt viele verschiedene Ernährungstypen - bzw. Stoffwechseltypen - und jeder Mensch braucht eine Ernährung, die zum eigenen Typ passt. Nur dann hat er gute Chancen auf Gesundheit und Vitalität und darauf, sein Idealgewicht zu halten oder wieder zu erreichen.

Es gab zwar auch in der Vergangenheit schon Versuche, den individuellen Ernährungsbedarf zu bestimmen. Sie sind jedoch daran gescheitert, dass sie immer nur einzelne Aspekte in die Bestimmung des Typs einbezogen haben. Deshalb kamen sie zu oft zu falschen Ergebnissen. Denn es spielen bis zu neun verschiedene Aspekte bei der Bestimmung des Typs eine Rolle, von denen vier von besonders großer Bedeutung sind und deshalb beim Fragebogentest berücksichtigt werden. Die vier wichtigsten Aspekte sind:

1. Das Autonome Nervensystem
2. Das Verbrennungssystem
3. Das Drüsensystem
4. Die Blutgruppen


Grundlegende Erkenntnisse als Basis

Ist der Stoffwechsel im Gleichgewicht, dann ist die Gesundheit am besten.
Nur bei der richtigen, bei der auf den Typ abgestimmten Ernährung, kann der Stoffwechsel im Gleichgewicht sein.
Von Natur aus ist bei den meisten Menschen die eine oder die andere Seite der beiden wichtigsten Aspekte - des Autonomen Nervensystems und des Verbrennungs-systems - stärker. Sie können nur immer wieder ins Gleichgewicht kommen, wenn ihre schwächere Seite durch die richtige Ernährung gestärkt wird.

Im Idealfall ist der Stoffwechsel - hier dargestellt durch eine Waage - im Gleichgewicht:



Das Autonome Nervensystem


Dieses Gleichgewicht wird jedoch durch die Situation im Autonomen Nervensystem und im Verbrennungssystem stark beeinflusst. Bei den meisten Menschen ist von Natur aus entweder der sympathische oder der parasympathische Zweig stärker. Ist der Sympathikus stärker, so bringt er den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht:

Doch durch die richtige Ernährung - in diesem Fall kohlenhydratreich, eiweiß- und fettarm, kalziumarm, weitgehend vegetarisch - läßt sich der Parasympathikus stärken und der Stoffwechsel kommt so wieder ins Gleichgewicht:

Auf diese Weise werden typische Probleme, die durch einen zu starken Sympathikus ausgelöst sein können - wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Verdauungsschwäche etc. - durch die richtige Ernährung vermieden. Ist der Parasympathikus zu stark, muss der Sympathikus durch die richtige Ernährung - in diesem Fall fett- und eiweißreich, kohlenhydrat- und kaliumarm - gestärkt werden, um den Stoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen.

Würde sich ein Parasympathikustyp mit zu wenig Eiweiß und Fett und mit zu vielen Kohlenhydraten ernähren, käme sein Stoffwechsel noch mehr aus dem Gleichgewicht:

Er würde für diese Situation typische Probleme entwickeln, z.B. Antriebslosigkeit, chronische Müdigkeit, Depressionen, usw.

Das Verbrennungssystem

Ähnliches gilt für das Verbrennungssystem. Bei manchen Menschen - bei den sogenannten Schnellverbrennern - wird Energie in den Zellen zu schnell erzeugt, bei anderen - bei den sogenannten Langsamverbrennern - zu langsam. Auch hier kommt der Stoffwechsel nur durch die richtige Ernährung ins Gleichgewicht.

Um eine zu schnelle Verbrennung zu bremsen, muss die Ernährung fett- und eiweißreich und kohlenhydratarm sein. Ist die Verbrennung zu langsam, muss sie dagegen reich an Kohlenhydraten und arm an Fett und Eiweiß sein.

Einer der beiden Aspekte dominiert den Ernährungsbedarf

Wenn sowohl das Autonome Nervensystem als auch das Verbrennungssystem so entscheidend für den grundlegenden Ernährungsbedarf sind, kann ein Widerspruch entstehen, falls beide Aspekte nicht nach der gleichen Ernährung verlangen. Wenn z.B. für ein Gleichgewicht im Autonomen Nervensystem Eiweißreiches und für das Verbrennungssystem Eiweißarmes empfohlen würde.

Eine besondere Fähigkeit von Metabolic Typing liegt jedoch darin, dass es feststellen kann, welcher der beiden Aspekte den stärksten Einfluss hat und damit den Ernährungsbedarf dominiert.

Das Drüsensystem

Das Drüsensystem spielt vor allem eine Rolle, wenn es um die Frage geht, welche Nahrungsmittel zu Übergewicht führen und welche helfen können, Übergewicht gezielt und dauerhaft abzubauen.

Denn Übergewicht entsteht in zwei Situationen:

Wenn man sich nicht entsprechend den Bedürfnissen des Autonomen Nervensystems bzw. des Verbrennungssystems ernährt, werden Nährstoffe, die nicht zum eigenen Typ passen, verstärkt als Übergewicht abgelagert, da sie nicht vollständig verbraucht werden. Außerdem sinkt bei nicht typengerechter Ernährung die Stoffwechseleffizienz, und auch dies trägt zu Übergewicht bei.
Übergewicht entsteht aber auch, wenn die eigene "Hauptdrüse" - die den Drüsentyp bestimmt - zu lange durch jene Nahrungsmittel überreizt wurde, die diese Drüse besonders anregen und für die dieser Drüsentyp eine besondere Vorliebe hat. Eines Tages ist dann die Hauptdrüse erschöpft, kann ihre Aufgaben der Energieregulierung nicht mehr richtig erfüllen, und es kommt zu Ablagerungen von Fett - übrigens auch in für den jeweiligen Typ charakteristischen Körperbereichen. Betrachten wir das Beispiel des Schilddrüsentyps. Er mag vor allem Süßes und nimmt zu, wenn er zu viel isolierte Kohlenhydrate - wie Zucker und Weißmehl - zu sich nimmt. Um abzunehmen, sollte er

isolierte Kohlenhydrate meiden und eventuell sogar Kohlenhydrate generell für einige Zeit einschränken
verstärkt bestimmte Eiweiße essen, um die Nebennieren anzuregen, damit sie einen Beitrag zur Energieregulierung leisten. So kann der Schilddrüsentyp gezielt abnehmen und hält anschließend sein Idealgewicht. Er muss nicht mehr unzählige Modediäten auf gut Glück ausprobieren, sondern kann gezielt sein Idealgewicht ansteuern. Ähnliches gilt für die anderen Drüsentypen, natürlich mit anderen Nahrungsmitteln

Die Blutgruppen

Die Blutgruppe wird in den Empfehlungen berücksichtigt. Allerdings spielt sie keine so bedeutende Rolle, wie dies von einigen Autoren behauptet wird. Lediglich einige Nahrungsmittel sollten gemieden werden, weil sie bei der jeweiligen Blutgruppe Probleme bereiten können.

Neue Beweise für die Existenz von Stoffwechseltypen

Bis vor kurzem gab es zwar unzählige positive Erfahrungen mit der Umsetzung der Empfehlungen von Metabolic Typing, aber keine wissenschaftlich leicht überprüfbaren Beweise, dass sich die typengerechte Ernährung positiv auswirkt. Seit der Entwicklung des Stimulustests hat sich dies geändert.

Mit diesem Test lässt sich schnell und zuverlässig belegen
dass sich das Stoffwechselgleichgewicht bessert, wenn die Empfehlungen für die typgerechte Ernährung befolgt werden und
dass sich das Stoffwechselgleichgewicht und die Gesundheit verschlechtern, wenn die Empfehlungen nicht befolgt werden



Wie wird der individuelle Stoffwechseltyp gefunden?

Es gibt zwei zuverlässige Wege, den Typ zu bestimmen.

Mit dem Fragebogentest (>> Download Fragebogen), in dem für den jeweiligen Typ charakteristische Merkmale abgefragt werden.
Mit einer Kombination aus dem Stimulustest und einem Fragebogen. Bei diesem Test müssen Veränderungen des Blutzuckerspiegels und einiger anderer Parameter erfasst werden. Beide Wege führen zum selben Ergebnis. Der Stimulustest hat jedoch den Vorteil, dass die Stoffwechsellage in kurzen Abständen immer wieder überprüft werden kann. Dies ist besonders bei schweren Krankheiten sinnvoll, wenn neben der richtigen Ernährung typenspezifische Nahrungsmittel eingesetzt werden sollen, um das Stoffwechselgleichgewicht möglichst schnell zu erreichen. Diese Variante ist aber aufwendiger, kostenintensiver und sollte schwerkranken Patienten vorbehalten bleiben.


Lohnt es sich, den Ernährungstyp zu beachten?

Über 20 Jahre lang stellte sich der deutsche Heilpraktiker Peter Königs die Frage, wie die ideale Ernährung zusammengestellt sein müsste, ohne eine wirklich befriedigende Antwort zu finden. Er arbeitete zusammen mit Dr. Renate Collier mit der Azidose-Therapie. Bei dieser Therapie tauchte immer wieder die Frage auf, welche Ernährung nach Abbau der Übersäuerung und Verschlackung langfristig richtig sei, da es offenbar keine Ernährungform gibt, die für jeden unter allen Umständen richtig ist. Anfangs gab es zwar durch die Azidose-Therapie meist gute Erfolge, doch waren die Ernährungsempfehlungen zwar für manche auf Dauer richtig, für viele jedoch nicht. Sie klagten nach einiger Zeit über Energielosigkeit, hatten Heißhungerattackcken, die sie immer wieder von den besten Vorsätzen abbrachten. Ihre Gesundheit machte keine weiteren Fortschritte, ihr Gewicht änderte sich kaum noch.

Deshalb beschäftigte er sich gründlich mit den unterschiedlichsten Ernährungslehren und Systemen. Keines der Systeme brachte in der täglichen Praxis bei allen Patienten eine Besserung der Gesundheit. Es gab immer wieder Menschen, die keine Verbesserungen merkten und einige, die sogar eine Verschlechterung ihrer Gesundheit feststellten. Und vor allem: Keines der Systeme bot die Möglichkeit, vorher zu bestimmen, ob es sich für einen bestimmten Menschen eignen würde.

Bei seiner Suche nach einer Lösung stieß er 1994 in den USA auf Dr. Kelleys Methode, besuchte William Wolcott - Dr. Kelleys Nachfolger - und erhielt von ihm die Lizenz, diese Methode in Europa anzuwenden. Er nannte sie "Synergie-System", um auszudrücken, dass die in ihr vereinigten Ansätze sich gegenseitig ergänzen und potenzieren, also im besten Sinn synergistisch wirken.

Das Synergie-System bietet mit seinem Fragebogen oder seinem speziellen Synergie-Stimulustest und seinen einfach zu befolgenden Ernährungsempfehlungen die Möglichkeit, die Ernährung zuverlässig und überprüfbar auf individuelle Ernährungstypen abzustimmen. Nur so ist eine wirklich gesunde Ernährung möglich. Besonders, wenn die Ernährung die Überwindung chronischer Krankheiten unterstützen soll, kann sie nur ihr Ziel erreichen, wenn sie auf den Typ abgestimmt ist.


Verspricht das Synergie-System nicht zu viel?

Kann das Synergie-System wirklich halten, was es verspricht? Den persönlichen Stoffwechseltyp bestimmen? Genau feststellen, welche Ernährung

am besten die Gesundheit fördert?
die meiste Energie gibt?
zuverlässig hilft, das Idealgewicht zu erreichen?
Und ist es wirklich so wichtig, die Ernährung an den Bedürfnissen des eigenen Typs auszurichten? Sogar, wenn die Empfehlungen für einen Typ vielleicht allem widersprechen, was Sie bis jetzt für gesund gehalten haben?

Es klingt verrückt, seit Jahren predigen Ärzte, Ernährungswissenschaftler und die gesamte Medienwelt, wie eine gesunde Ernährung aussehen muss: Vor allem fettarm, reich an Ballaststoffen, an Gemüse und Obst. Vollwertig. Eiweißarm. Am besten vegetarisch.

Im Detail ist man sich zwar nicht immer einig, aber ungefähr in diese Richtung geht es. Wer sich gesund ernähren wollte, hielt sich an diese Grundsätze - auch wenn es oft genug schwer fiel. Und jetzt kommt Metabolic Typing und sagt, dass alles noch viel komplizierter ist und es unterschiedliche Typen gibt, die sich ganz unterschiedlich ernähren müssen. Doch der Widerspruch ist nicht so groß, wie er scheint.

In Wirklichkeit ist Metabolic Typing nämlich der nächste Schritt zu einer perfekten Ernährung. Es baut schließlich auf vielem auf, was sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat. Auch das Synergie-System geht davon aus, dass man sich am besten mit vollwertigen, nährstoffreichen, gesunden biologischen Nahrungsmitteln ernährt, dass Genussgifte - wie Zucker, Alkohol, Tabak usw.- gemieden werden müssen, dass das Essverhalten stimmen muss.

Durch die Aufklärungsarbeit der letzten Jahre wurde vielen bewusst, dass die Gesundheit ganz entscheidend von der Ernährung abhängt. Und jetzt müssen wir noch einen Schritt weitergehen.

Denn es lässt sich endlich zweifelsfrei beweisen: Es gibt wirklich unterschiedliche Ernährungs- und Stoffwechseltypen.

Bis vor kurzem war das Synergie-System noch darauf angewiesen, alleine auf die guten Erfahrungen zu verweisen, die mehr als 30.000 oft schwer kranke Patienten mit dieser Methode gemacht haben. Klare, "wissenschaftliche" Beweise waren noch nicht erbracht worden. Wir konnten nur empfehlen, die Vorschläge auszuprobieren und im Lauf der Zeit festzustellen, wie gut diese sich auswirken. Doch seit kurzem gibt es einen einfachen Stimulustest, mit dem sich eindeutig beweisen lässt, dass es unterschiedliche Ernährungs- bzw. Stoffwechseltypen gibt. Mit dem Stimulustest lässt sich beweisen, dass sich jeder Nährstoff je nach Ernährungstyp von Mensch zu Mensch unterschiedlich auswirkt. Was für den einen gut ist, kann einem anderen nichts nützen und einem dritten sogar schaden.

Mit diesem neuen Test lässt sich nachweisen, dass die Befolgung der individuellen Ernährungsempfehlungen und die Verwendung von Nahrungsergänzungen, die für den eigenen Typ zusammengestellt sind, die Stoffwechsellage und die Gesundheit bessert.

Der Test kann feststellen, wie die Lage des Stoffwechsels zur Zeit ist. Meist ist sie nicht in einem idealen Gleichgewicht. Werden jedoch die Empfehlungen von Metabolic Typing befolgt und wird nach einigen Wochen wieder getestet, bessern sich die Werte und sind dem idealen Gleichgewicht näher gekommen.

Parallel zu den gemessenen Werten, zur Besserung der Stoffwechsellage, bessert sich auch die Gesundheit. Dr. Kristal, der diesen Stimulustest zusammen mit William Wolcott entwickelt hat, konnte dies in jedem von über 2000 Fällen feststellen, die er untersucht hat: Seine Messwerte, die Stoffwechsellage und die Gesundheit entwickeln sich parallel.

Natürlich wird das perfekte Stoffwechselgleichgewicht nicht von heute auf morgen erreicht. Richtige Ernährung ist keine Wunderpille, die über Nacht von allen Problemen erlöst. Allerdings merken viele schon bald, dass sie mehr Energie haben, dass sie sich insgesamt besser fühlen oder sich ihr Gewicht zu normalisieren beginnt.

Nur die richtige Ernährung
kann auf Dauer die Gesundheit bessern
Energie, Vitalität und Wohlbefinden deutlich steigern
dauerhaft zum Idealgewicht führen


Die Entwicklung des Synergie-Systems

Um das Synergie-System in seiner heute vorliegenden Form zu verstehen, sind einige Erläuterungen zu seiner Entstehung sinnvoll. Sie sollen auch deutlich machen, dass seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sondern dass es ständig weiterentwickelt und verfeinert wird. Zum Beispiel wurde 1998 der spezielle Stimulustest entwickelt, mit dem sich die Theorie dieser Methode leicht überprüfen und beweisen lässt.

Entwickelt wurde diese Methode ab 1970 von Dr. William Kelley, einem Zahnarzt aus Texas. Er erkrankte damals an einem schweren Leiden der Bauchspeicheldrüse. Da die schulmedizinischen Möglichkeiten bei dieser Krankheit sehr begrenzt sind, suchte er eigene Wege. Es gelang ihm, sich durch die Kombination verschiedener naturheilkundlicher Methoden zu heilen. Dr. Kelley lebt heute noch.

Als sich sein persönlicher Erfolg herumsprach und er seine Erkenntnisse auf andere Menschen anwendete, hatte er häufig Erfolg, jedoch nicht immer. Seine Methode basierte damals unter anderem auf einer Ernährung mit hochwertigen Nahrungsmitteln und der Einnahme von orthomolekularen Nahrungsergänzungen in hoher Dosierung. Er scheiterte aber bei manchen Patienten, ohne einen Grund dafür zu finden.

Der entscheidende Durchbruch gelang ihm, als er erkannte, dass die konzentrierten Nährstoffe nicht bei jedem Menschen in gleicher Dosierung und Zusammensetzung gegeben werden dürfen und dass nicht jeder Mensch die gleiche Ernährung braucht.

Denn es gibt unterschiedliche Stoffwechseltypen, die sehr unterschiedliche Mengen der einzelnen Nährstoffe benötigen, um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Schon damals formulierte er eine für seine Methode zentrale Erkenntnis:

Was einem Menschen wunderbar hilft, nützt dem nächsten
überhaupt nichts, und ein dritter wird davon sogar krank!


Zur Bestimmung des Stoffwechseltyps entwickelte er einen Fragebogen - mit damals über 3000 Fragen - dessen sehr komplexe Auswertung die Zuordnung zu Stoffwechseltypen ermöglichte.

Anfangs unterschied Dr. Kelley 10, später 12 verschiedene Typen, die nach ihrer Position im Autonomen Nervensystem und der Effizienz ihres Stoffwechsels eingeordnet wurden. Selbst mit dieser noch relativ einfachen Typenklassifizierung gelang es ihm bereits, wesentlich mehr Patienten zu helfen und er wandte seine Methode über eine Reihe von Jahren erfolgreich an.

Bedenkt man, dass seine Patienten meist Krebspatienten waren, die von der Schulmedizin bereits aufgegeben waren, sind seine Erfolge wirklich erstaunlich.

Doch es gab noch Misserfolge bei diesem sogenannten "Kelley-Programm". William Wolcott, der sich 1980 Dr. Kelley als dessen Assistent anschloss und für ihn über 8 Jahre lang die Beratung von Problempatienten übernahm, wurde immer wieder mit Fällen konfrontiert, deren Gesundheit sich trotz strikter Befolgung der Empfehlungen nicht besserte, sondern verschlechterte. Es dauerte einige Jahre, bis er herausfand, dass oft statt des Autonomen Nervensystems ein anderes System verantwortlich für den Nährstoffbedarf sein kann: Das Verbrennungssystem

Im allgemeinen ist es so, dass entweder das Autonome Nervensystem oder das Verbrennungssystem für den Nährstoffbedarf entscheidend sind. Das Autonome Nervensystem ist zwar häufig bestimmend, aber nicht immer. Durch Aufnahme dieser Erkenntnis ins "Kelley-Programm" stiegen die Erfolge deutlich an, der Stoffwechseltyp kann seitdem sehr viel genauer bestimmt werden.

Vor einigen Jahren hat sich Dr. Kelley zur Ruhe gesetzt, seitdem führt William Wolcott sein Werk in den USA unter dem Namen "Healthexcel" weiter. Inzwischen hat er die Typenbestimmung um bis zu sieben weitere Aspekte erweitert und damit noch präziser gemacht. Insgesamt können heute bis zu neun Aspekte bei der Bestimmung des Stoffwechseltyps berücksichtigt werden.


Warum ist die richtige Ernährung so wichtig?

Über die Rolle der Ernährung für die Gesundheit ist viel geforscht und geschrieben worden. Auch Metabolic Typing geht davon aus, dass die Ernährung einer der wichtigsten Faktoren für die Gesundheit ist. An der Entstehung aller Krebsfälle hat falsche Ernährung nach Einschätzung von Experten einen Anteil von 30-35%, ist also neben Rauchen der wichtigste Faktor. (Dr. Dollinger, Dr. Rosenbaum und G. Cable, "Everyones Guide to Cancer Therapy").

Ähnliche Schätzungen gibt es auch für die Entstehung von anderen Krankheiten. Die Empfehlungen von Metabolic Typing bieten die Möglichkeit, das Risiko einer falschen Ernährung auszuschalten, einschließlich der Faktoren Nahrungszusatzstoffe und Alkohol. Wird zusätzlich das Rauchen gemieden, so werden ca. 75% der Risikofaktoren ausgeschaltet. Die Chancen für eine gute Gesundheit steigen deutlich.