Progesteronsalbe verhindert Brustkrebs und Prostatakrebs
"Höhepunkte aus meiner Zeit mit
Dr. Lee" - Auszug aus einem Artikel von Dr. Mercola. Er berichtet
darin von seinem Treffen mit Dr. Lee (dem Arzt, der die Progesteronsalbe
entdeckt hat).
~ Übersetzung Dr. Tischler
Ich hatte das große Privileg mit Dr. Lee eine
Vorlesung zu halten. Meine Erwartungen, von ihm Neues und Aufregendes
zu erfahren, wurden nicht enttäuscht. Besonders zwei Höhepunkte
sind zu erwähnen. Ich bin seither noch mehr vom Nutzen des
natürlichen Progesterons für Frauen, aber auch für
Männer überzeugt und ich werde darlegen wieso.
Die aufregendste Information hat damit zu tun, dass
natürliches Progesteron nicht nur Brustkrebs und Prostatakrebs
verhindert, sondern auch den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst.
Neuere Studien zeigen, dass Östrogen, speziell Estradiol,
das Risiko für Brustkrebs nicht erhöht – sondern
es löst Brustkrebs und Prostatakrebs aus! Und darüber
gibt es nichts mehr zu diskutieren. Alle seriösen Studien
zeigen das auf. Neu ist, dass Östrogen auch Prostatakrebs
auslöst.
Ich möchte die Beziehungen zu Prostatakrebs
im folgenden näher erklären. Auch Männer erzeugen
Östrogen und Estradiol, wenn auch weniger als Frauen. Das
männliche Hormon Testosteron wirkt als Gegenspieler zum Östrogen.
Testosteron entfaltet seinen Schutzeffekt dadurch, dass es die
Prostatakrebszellen zerstört, die durch Estradiol erzeugt
werden.
Testosteron selbst verursacht nicht Prostatakrebs.
Wenn das so wäre, würden die 20ig jährigen Männer
alle an Prostatakrebs sterben, denn in diesem Alter sind die Testosteronspiegel
am höchsten. Und das ist ja offensichtlich nicht der Fall.
Männer erzeugen auch Progesteron, allerdings nur die Hälfte
des weiblichen Organismus. Progesteron verhindert die Umwandlung
von Testosteron in Dihydro-Testosteron, indem es das Enzym 5-alpha-Reductase
blockiert. Und Progesteron verhindert die Umwandlung sehr viel
stärker als andere aus der Schul- und Naturmedizin bekannte
Substanzen (wie zum Beispiel Proscar).
Wenn Männer altern nehmen die Progesteronspiegel
ab – genauso wie bei Frauen. Bei Frauen beginnt dieser Abfall
des Hormonspiegels im Alter von 35 Jahren, bei Männern 10
Jahre später. Wenn die Progesteronspiegel abnehmen, wandelt
im männlichen Organismus das Enzym 5 alpha-Reductase Testosteron
in Dihydro-Testosteron um – und dieses Hormon kann die vom
Estradiol erzeugten Prostatakrebszellen nicht zerstören.
Estradiol führt auch zu Prostatavergrößerung.
Und aus der Prostatahypertrophie entwickelt sich oft Prostatakrebs.
Die männliche Vorsteherdrüse (Prostata)
ist von ihrer embryonalen Entwicklung her dem weiblichen Uterus
ähnlich. Prostatakrebs steht an erster Stelle aller Krebsarten
beim Mann. Die Größenzunahme der Prostata ist eine
der Hauptursachen für Probleme des älteren Mannes. Es
schaut jetzt so aus, als gäbe es ein einfaches, sicheres
und dabei billiges Mittel, um all das zu behandeln.
Dr. Lee hat eine beträchtliche Anzahl von Fällen
- bislang leider nur anekdotisch -, wo sogar metastasierender
Prostatakrebs ausheilte. Klinische Studien stehen erst am Anfang.
Dr. Lee berichtet, dass in Kürze mehrere Studien diese Tatsachen
im Tierversuch nachweisen werden. Aber man sollte nicht auf diese
Ergebnisse warten – denn diese Zusammenhänge liegen
aus biochemischer Sicht auf der Hand. Im JAMA (dem Journal der
amerikanischen medizinischen Gesellschaft) vom 28. 1. (1998) fand
sich ein Artikel mit dem Titel: To die or not to die? Die meisten
Körperzellen gehen an einer einfachen, nicht entzündlich
bedingten energieabhängigen Form des Zelltodes – der
Apoptose – zu Grunde.
Untersuchungen zu den molekularen Mechanismen der
Apoptose haben ergeben, dass die Apoptose ein genetisch programmierter
Prozess ist, der durcheinander kommen kann, wenn Teile der zellulären
apoptotischen Maschinerie verändert sind oder in nicht zusammenstimmenden
Mengen auftreten. Fehlregulationen der Apoptose sind eng mit den
Ursachen vieler Krankheiten verknüpft: Krebs, degenerative
Prozesse der Nerven und des Gehirns, Autoimmunerkrankungen, Herzkrankheiten
u.a.
Alle Zellen mit Ausnahme der Gehirn- und Muskelzellen
teilen sich ständig. Die Gene, welche dieses Zellwachstum
steuern, sind p53 und bc12. Wenn das Gen bc12 dominiert, werden
aus normalen Zellen Krebszellen. Wenn das Gen p53 dominiert, geschieht
das Gegenteil und das Zellwachstum wird kontrolliert und Krebs
wird nicht auftreten.
Der Artikel zeigt klar auf, dass die normale
Chemotherapie, welche mit Gift gegen die Zellvermehrung angeht,
nicht funktionieren kann, da sie normale Zellen eher umbringt
als Krebszellen. Ein neuer hoffnungsvoller Ansatz im
Kampf gegen Krebs könnte so ausschauen, dass man Mittel findet,
die das p53 Gen stimulieren und das bc12 Gen deaktivieren.
Und jetzt dürfen sie raten, was die Forschungen
zeigen? Estradiol schaltet das Krebsgen bc12 ein und Progesteron
schaltet das Antikrebs-Gen p53 ein! Brustkrebszellen
vermehren sich nicht mehr, wenn die Frau Progesteron nimmt. Und
Progesteron wirkt auch beim Eierstock- und Gebärmutterkrebs
und auch beim kleinzelligen Lungenkarzinom – welches normalerweise
kaum zu behandeln ist und eine sehr schlechte Prognose hat.
Diese Neuigkeit veranlasst mich, meine Empfehlungen
über Hormontherapie zu revidieren. Ich glaube daher, dass
man Männern um die 40 die Einnahme von natürlichem Progesteron
empfehlen sollte. Wenn es in der Familie Prostatakrebs gibt, sollte
die Einnahme schon vor dem 40. Lebensjahr überlegt werden.
Es gibt auch Hinweise, dass der Haarausfall bei Männern dadurch
gestoppt werden kann. Daher mein Rat an alle Männer, die
ihren Haarausfall stoppen wollen, rasch damit zu beginnen.
Dr. Lee hat immer eine Creme mit niedriger Dosis
empfohlen, da höhere Dosen nur zu Nebenwirkungen führen
können und keinen gesteigerten therapeutischen Effekt aufweisen.
- Kommentar Dr. Tischler: Ich verwende die Progesteronsalbe
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herzustellen ist die optimale Versorgung mit Vitalstoffen, so
dass ich in der Priorität der Empfehlungen Vitalstoffe vor
der hormonellen Ersatztherapie reihe. Dessen ungeachtet ist die
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