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Osteopathie / Craniosacrale Therapie

Die Bezeichnung dieses Heilverfahrens beruht einerseits auf der Wortwurzel Osteo = Knochen und der englischen Bezeichnung für Path = Weg, hat also nichts mit Leiden zu tun, wie dies die zweite Silbe suggeriert. Vielmehr liegt dem die Überlegung zugrunde, daß alle gesundheitlichen Störungen vom Bewegungsapparat ausgehen und auch behandelt werden können.

Die Anfänge der Lehre gehen auf Taylor Still zurück, der bereits in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts eine Schule für Osteopathen gründete, die heute als moderne Universität besteht.

In den USA ist die Ausbildung zum Osteopathen mehrjährig und aufwendig. Aus dem ganzheitlichen Anspruch der Lehre ergibt sich, daß nicht nur Techniken an Wirbelsäule und Bewegungsapparat gelehrt werden. Es werden auch biochemische, elektrische und psychische Aspekte berücksichtigt, wodurch sich ein sehr umfangreiches Lehrgebäude entwickelt hat.

Einzigartig sind dabei Techniken zur Korrektur von Blockaden der Schädelnähte. Durch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Körpersystemen - Nervensystem, Muskelskelettsystem, Gefäßsystem, vaskuläres System, Lymphsystem, endokrines System und Respirationssystem - wird durch osteopathische Techniken ein tiefgreifender Einfluß auf körperliche, geistige und auch seelische Krankheiten genommen.

Revolutioniert wurde das Gedankengebäude durch die Entwicklung der AK - Applied Kinesiologie - durch George Goodheart ab 1964, der ausgehend vom Gedankengebäude der Osteopathie weitere ganzheitliche Verfahren - Diätetik, Phytotherapie, Homöopathie, ausleitende und psychosomatische Verfahren - einsetzte.

Hier ist auch der Scheidepunkt zwischen rein klassischer Osteopathie und osteopathischen Anwendungen im Rahmen kinesiologischer Behandlungen anzusetzen.

Der wahre Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der AK war die Beobachtung Goodhearts, daß schwache Muskeln durch verschiedene Techniken - z.B. Infiltration von muskulären Irritationspunkten - sofort stark werden können und daß er die richtigen Schlüsse daraus zog.

So beobachtete er fortan vor und nach jeder Behandlung, wie sich vorher schwache Muskeln durch verschiedenste ganzheitliche Behandlungsmethoden stärken ließen. Dadurch kam er auf die Zusammenhänge zwischen Muskeln, Organen, Körpersystemen und den Meridianen der chinesischen Akupunktur.

Goodheart prägte den Ausspruch (sinngemäß übersetzt):
"Wenn Muskulatur und Knochen gegeneinander kämpfen, gewinnen nie die Knochen."

Damit entfernte er sich vom herrschenden Paradigma der reinen osteopathischen Lehre, wurde aber durch die Erfolge gerechtfertigt.

Alle Zusammenhänge und Entdeckungen der AK bis zum heutigen Tage aufzuzählen würde mehrere Bücher sprengen. Die Forschungen gehen täglich fort und ständig werden neue faszinierende Entdeckungen berichtet.

Gemäß meiner Ausbildung durch einen Lehrer für AK (W. Gerz - München) in Zusammenarbeit mit einem klassisch ausgebildeten amerikanischen Osteopathen, welcher ebenfalls den Muskeltest beherrschte, sind die in meiner Praxis angewandten osteopathischen Techniken Weiterentwicklungen im Sinne der AK.