Metabolic Typing (MT)
Was ist MT?
LnB Therapien
Erfahrung bei John of God
Kristallbad (-bett)
Abadiânia Links
Akupunktur
ECIWO
Homöopathie
Spenglersane
Neuraltherapie
Osteopathie
Sauerstoff-Ozon-Therapie
Mundkeime entscheiden über unsere Gesundheit
Ozon wirksam gegen Artherosklerose
Augenakupunktur nach
Prof. BOEL
Medienecho
Nahrungsergänzungen bei Makuladegeneration
Orthomolekulare Medizin
Tote Ärzte lügen nicht
Enzyme: Motoren des Lebens
Aloe Vera
Insulin und Stoffwechsel
Gesunde Ernährung
ARGININ – sensationelles neues Produkt!
Mayr-Kur
Applied Kinesiologie
Qigong
Magnetfelder im Dienste unseres Wohlbefindens
Staudt-Therapiebandagen
Natürliches Progesteron
Progesteron wirkt gegen Krebs
Dunkelfeldmikroskopie
Moderne Arbeitsmedizin
Gefahr durch Handy
Tipps bei Venenleiden
Zahnherde: Schwermetallbelastungen
Literatur
 

Neuraltherapie
Störfelder als Krankheitsauslöser und ihre Behandlung mittels Regulationstherapie

1928 berichten die Brüder Hunecke - zwei deutsche Ärzte - über "unbekannte Fernwirkungen der Lokalanästhesie". Durch Infiltration schmerzhafter Körperbezirke kommt es zur Besserung von Schmerzzständen.

1940 beobachtet Ferdinand Hunecke das erste "Sekundenphänomen" - die sofortige Schmerzauslöschung durch Infiltration einer Narbe mit einem Lokalanästhetikum.

Er zieht daraus den richtigen Schluß, daß es nervale Reizzustände - STÖRFELDER - gibt, die außerhalb jeder segmentalen Ordnung die verschiedenartigsten Krankheiten auslösen und unterhalten können, und daß er einen Weg fand, diese Störfelder auszuschalten und damit bisher unheilbare Krankheiten zu heilen.

Die Segmenttherapie mit gezielten Injektionen von Lokalanästhetika - alternativ auch Homöopathika oder Kochsalzlösung - und das Auslösen des Hunecke Phänomens wie das "Sekundenphänomen" auch genannt wird, durch Auslöschen von Störfeldern fassen wir heute unter dem Begriff NEURALTHERAPIE nach HUNECKE zusammen.

Die Forschungen der "Wiener Schule" um Pischinger und Kellner haben ergeben, daß das Grundgewebe - eine Funktionseinheit aus kollagenen und elastischen Fasern, der Endstrombahn der Gefäße, den Nervenfasern des autonomen Nervensystems und der Bindegewebszellen - die entscheidende Rolle bei jedem Krankheitsgeschehen spielt. In dieser Grundmatrix, in welcher alle anderen Körperzellen eingebettet sind und aus der sie ernährt werden, kommt es zu den Veränderungen, welche insgesamt als Krankheit beeindrucken.

Die Grundmatrix - das Grundgewebe, früher als Bindegewebe bezeichnet - wird durch unterschiedliche Störreize in ihrer Funktion gestört. Entzündungen, jedes Krankheitsgeschehen welches länger andauert, Narben aber auch psychische Traumata können dabei als Störfelder wirken. Desgleichen blockieren Chemikalien und Schwermetalle dieses System. Auch innere Vergiftung - Autointoxikation - durch kranke Verdauungsorgane mit Übersäuerung beeinträchtigt die lebenswichtige Funktion des Grundgewebes.

Herdgeschehen bzw. Störfelder entsprechen minimalen chronischen Entzündungen, welche an Ort und Stelle so gut wie symptomlos sind und deshalb lange Zeit unentdeckt bleiben können. Sie stellen aber als andauernde Reizquelle eine Dauerbelastung für den Organismus dar. Dadurch werden im Lauf der Zeit sämtliche Regelmechanismen labilisiert und unter Vorspannung gesetzt. Diese Vorspannung breitet sich sowohl über das autonome Nervensystem als auch über gewebliche und humorale Regelsysteme aus.

Sie bedeutet im Körper erhöhter Muskeltonus - Verspannungen - und auf humoral geweblicher Ebene unter anderem Ernährungsstörung der Zellen.

Der als Störstelle wirkende Herd führt zur Schwächung regulativer Vorgänge. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, daß jeder zusätzliche Reiz - z.B. ein Luftzug - überwertig beantwortet wird und damit krankmachend wirkt.

Da mit der Zeit der ganze Körper in die Regulationsstörung einbezogen wird, bestimmt die Zufälligkeit der Zweitschädigung die Symptomatik. Diese kann daher auch weit entfernt vom Ort der ursprünglichen Störung als sogenannte Fernstörung auftreten. Man spricht vom "Zweitschlag nach Speranski".

Der Zweitschlag ist also Auslöser der Beschwerden, auch wenn er selbst nicht krankmachendes Ausmaß besitzt, da er auf ein durch das Störfeld bereits vorgeschädigtes Regelsystem trifft. Ein typisches Beispiel ist die Genickstarre nach "Verkühlung" , wobei meist kranke Zähne oder kranke Gaumenmandeln und Nebenhöhlen als ursprüngliches Störfeld fungieren.

Selbstverständlich kann auch eine störfeldbedingte Fernerkrankung wieder selbst zum Störfeld werden und weitere Erkrankungen auslösen. Damit wird es schwierig das primäre Störfeld zu erkennen, welches für die Ausheilung aber sehr wichtig ist.

Die ständige Belastung eines Organismus durch Störfelder führt schließlich zu selbständigen Symptomen wie Schmerzen und Erkrankungen innerer Organe. Die dabei durch das Mißverhältnis von erhöhter Spannungsarbeit der Muskulatur und gestörter Durchblutung entstandenen Stoffwechselstörungen führen zu chronischen und degenerativen Erkrankungen.

Damit ist ein Teufelskreis in Gang gesetzt - Fehlernährung, Übergewicht, Genuß-und Umweltgifte verstärken die Störung.

Selten ist für eine Symptomatik - z.B. Schmerz - nur ein Störfeld verantwortlich, mehrere Störfelder sind die Regel.

Im Rahmen biologischer Heilverfahren kommt der Regulationstherapie als kausaltherapeutisch orientierter Methode große Bedeutung zu. Nicht entstörte Narben können den Erfolg einer Akupunktur, einer osteopathischen Sitzung oder einer homöopathischen Behandlung vereiteln.

Durch Behandlung der Störfelder - Narben und segmentaler Störungen - mittels Neuraltherapie kann die gestörte Regulationsfähigkeit des Organismus häufig wiederhergestellt und damit die Heilungsvorgänge eingeleitet werden.

Bei fortgeschrittenen Störungen ist jedoch nur eine geringe und bei weit fortgeschrittenem Stadium keine regulationstherapeutische Wirkung zu erwarten, aber im Rahmen der symptomatischen Behandlung ist eine Schmerzlinderung und damit eine Verbesserung der Funktion sowie eine Senkung des Medikamentenverbrauches zu erzielen.

Die Injektion der Lokalanästhätika bewirkt dabei eine

1. Schmerzausschaltung
2. Verbesserung der Funktion
3. Normalisierung der Regulation
4. Mobilisierung von Selbstheilungskräften

Als moderne Ergänzung zur klassischen Infiltration eines Lokaltherapeutikums wird in meiner Praxis der Laser, die Farblichtpunktur und die TLC Bars Tachyonenkristalle eingesetzt, wodurch auch Kinder schmerzfrei zu behandeln sind.