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Schwellung der Füße und Unterschenkel, so daß besonders abends die Schuhe nicht mehr passen wollen - Ziehen der Unterschenkel, Schmerzen, das Gefühl als könne man die Beine nicht mehr heben, Krämpfe in den Beinen, ruhelose Beine - restless legs -, und kosmetisch störende, dicke blaue Venen an den Unter- und oft auch den Oberschenkeln sind die Beschwerden, welche die Betroffenen zum Arzt führen.
- wir unterscheiden:
Ein weiterer unangenehmer Effekt der Varizen ist das offene Bein. Bedingt durch die Stauung des venösen Blutes kommt es zu einer Schädigung des umgebenden Gewebes und der Haut. Die Haut wird immer dünner, sie kann sich entzünden und schließlich bricht sie auf. In der Folge entwickeln sich oft langwierige bis zum Knochen reichende Geschwüre, die jeglicher Behandlung trotzen können. Als Ursache für die Varizen wird eine Bindegewebsschwäche angenommen. Alter, stehende berufliche Tätigkeit, Schwangerschaft und Übergewicht können auslösend sein. Auch eine Entzündung der Venen zerstört den Klappenapparat der Venen, wodurch das Blut in den Beinen versackt. Von Bedeutung ist die chronische Verdauungsstörung - die Enteropathie nach Mayr - die durch einen Venen- und Lymphstau im Bauch den Abfluß aus den Bein- und Beckenvenen verhindert. Das bewirkt auf lange Sicht die Entstehung von Varizen mit den beschriebenen Folgen. Dasselbe gilt sinngemäß für Hämmorhoiden, wobei hier der Zusammenhang mit den gestörten Verdauungsvorgängen offenkundiger ist.
Der Begriff "Staatshämorhoidarier" bezeichnet einen beamteten Träger solcher Gebilde, was die Ursache des Leidens recht schön charakterisiert: mangelnde Bewegung begünstigt alle Leiden, besonders aber Hämorrhoiden und Krampfadern. Falsche Ernährungsgewohnheiten - nachzulesen bei F. X. Mayr - bedingen den chronischen Verdauungsschaden des Zivilisationsmenschen und damit wieder obige Leiden.
Sind die Krampfadern schon da, können diese Maßnahmen noch immer sehr gute Erfolge erzielen; allerdings ersetzen sie nicht die zerstörten Venenklappen. Bandagieren des Beines leistet hier sehr gute Dienste. Kommt es zu entzündlichen Prozessen, die mit starken Schmerzen einhergehen, hat sich mir eine Methode bewährt, die darin besteht, ein Mittel der Fa Sanum um die entzündeten Bezirke zu infiltrieren. Es handelt sich dabei um kein Veröden der Venen. Durch die Instillation des flüssigen Homöopathikums kommt es vielmehr zum Rückgang entzündlicher Veränderungen und zu einer Verbesserung des Stoffwechsels und dadurch zu einem Rückgang der Venenstauung. Sehr gute Ergebnisse werden mir auch von Anwendern magnetischer Produkte - insbesonders Schlafsystemen - berichtet, wodurch Schmerzen bei Krampfadern wesentlich gebessert wurden. Design & Layout by Wolfgang 'Digo' Hollin | ||||||||||||||||||