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Schnurlostelefon - DECT - und Handy dürfen im modernen Leben nicht mehr fehlen. Hier treffen sich die Bequemlichkeit der Kunden mit den Wünschen der Betreiber diverser Netze. Immer mehr der im Gesundheitswesen tätigen warnen aber vor gesundheitsschädlichen und gefährlichen Wirkungen dieser Strahlenquellen.
Im "Freiburger Appell" - www.buergerwelle.de und www.hese-project.org und im "Bamberger Appell" haben sich Ärzte aller Fachrichtungen an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen gewandt, um auf die Gefahren für Leib und Leben hinzuweisen, die durch den großzügigen und sorglosen Umgang mit diesen Geräten bestehen.
Nachstehend finden sie dieser Freiburger Appell, den ich besonders gerne auch deshalb abdrucke, da er zeigt, dass es Ärzte gibt, die ihren gesellschaftspolitischen Auftrag ernst nehmen und sich nicht als Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie verstehen. Es ist schlicht unmoralisch, dass die Volksgesundheit ohne Skrupel wirtschaftlichen Interessen - und nicht nur in diesem Fall - geopfert wird und die Medizin dazu missbraucht wird, die Konsumenten möglichst lange konsumfähig zu erhalten, ohne Chance auf wirkliche Heilung!
Freiburger Appell
Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.
Wir beobachten in den letzten Jahren bei unseren PatientInnen einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere
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- Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität)
- Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind
- Herzrhythmusstörungen
- Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen
- Hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
- Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore
Wir beobachten außerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen, wie
- Kopfschmerzen und Migraine
- Chronische Erschöpfung
- Innere Unruhe
- Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
- Ohrgeräusche
- Infektanfälligkeit
- Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind
Um nur die auffälligsten Symptome zu nennen.
Da uns das Wohnumfeld und Gewohnheiten unserer Patienten in der Regel bekannt sind, sehen wir, speziell nach gezielter Befragung, immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung z.B. in Form einer
- Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis der Patienten
- Intensiven Handynutzung
- Anschaffung eines DECT- schnurlos Telefons im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft.
Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn
- Zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten
- Zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im direkten Umfeld des Patienten,
- Zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen.
Aufgrund unserer täglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 käuflichen Schnurlostelefone nach DECT-Standard für einen der wesentlichen Auslöser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen. Sie verstärken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zusätzlich die Immunabwehr und können die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen. Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen.
Unsere therapeutischen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer häufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlung in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als äußerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Stress und verhindert eine grundlegende Erholung des Kranken.
Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung sehen wir uns verpflichtet, unserer Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen, insbesondere nachdem wir hörten, dass deutsche Gerichte eine Gefährdung durch Mobilfunk als "rein hypothetisch" betrachten (siehe Urteile des Bundesverfassungsgerichtes Karlsruhe und des Verwaltungsgerichthofs Mannheim vom Frühjahr 2002)
Was wir in unserem Praxisalltag erleben ist alles andere als hypothetisch. Wir sehen die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die, anstatt den Schutz der Bevölkerung vor den Kurz- und besonders Langzeitauswirkungen der Mobilfunkstrahlen zum Handlungsmaßstab zu nehmen, sich dem Diktat einer längst hinreichend als gefährlich erkannten Technologie unterwirft. Es ist für uns der Beginn einer sehr ernst zu nehmenden Entwicklung, durch welche die Gesundheit vieler Menschen bedroht wird.
Wir lassen uns nicht länger vertrösten auf weitere, irreale Forschungsergebnisse, die erfahrungsgemäß oftmals von der Industrie beeinflusst werden, während beweiskräftige Untersuchungen ignoriert werden.
Wir halten es für dringend, jetzt zu handeln!
Als ÄrztInnen sind wir vor allem Anwälte unserer PatientInnen. Im Interesse aller Betroffener, deren Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit wir derzeit aufs Spiel gesetzt wird, appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen. Unterstützen Sie mit Ihrem ganzen Einfluss unsere Forderungen:
- Neue gesundheitsverträgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhängiger Abwägung der Risiken, speziell vor deren Einführung
Und als Sofortmaßnahmen und Übergangsregelung
- Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Maß speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen
- Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt
- Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was für eine Demokratie selbstverständlich sein sollte.
- Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang, Handyverbot für Kinder und Nutzungseinschränkung für Jugendliche
- Verbot der DECT-Technik und der Handynutzung in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen, Veranstaltungsstätten, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot
- Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen
- Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden.
- Industrie-unabhängige Forschung unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer ärztlichen Beobachtungen.
Die Erstunterzeichner
Soweit der Appell, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.
Da ja immer wieder auf fehlende Studien zur Schädlichkeit dieser Technologien hingewiesen wird, führe ich unten die bisher bekannten Auswirkungen auf.
Dokumentiert - und in der Broschüre "die Umweltberatung" ISBN 3-900 799 572 nachzulesen - sind
- Die Beeinflussung des Ionen Haushaltes (z.B. Kalzium Ionen) und genetische Schäden bei Zellen, sowie die Beeinflussung des Vermehrungsverhaltens von Zellen
- Die Beeinflussung des Nervensystems (EEG-Veränderungen, Merkfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit) und Schädigung von Nervenzellen
- Die Beeinflussung des unwillkürlichen Nervensystems (z.B. Melatonin-Hormonhaushalts von Tieren - Melatonin ist ein Hormon, das speziell in Ruhepausen des Körpers - beim Schlafen ausgeschüttet wird
- Hirndurchblutungsänderungen beim Menschen, Blutbildveränderungen, Durchlässigwerden der Blut/Hirn-Schranke bei Tieren
- Die Beeinflussung der Befindlichkeit bei Lebewesen (z.B. Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Unwohlsein, Müdigkeit, Nervosität, Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Verhaltensänderungen bei Haustieren
- Die Steigerung von Fehlbeburts- und Missbildungsraten bei Haustieren sowie Unfruchtbarkeit bei Labormäusen
- Ein möglicher Zusammenhang mit Prozessen der Krebsentstehung (im Tierversuch) und mit der Häufigkeit von Krebs (Leukämien, Hirntumore) bei belasteten Personen.
Übrigens - nach neueren Untersuchungen ist fast ein Fünftel der Bevölkerung elektrosensibel - das heißt, sie reagiert auf diese Belastungen mit den geschilderten Beschwerden.
Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie mich bitte NICHT an!
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