AKUPUNKTUR - uraltes und
ewig junges Behandlungskonzept
Akupunktur - uraltes und ewig junges Behandlungskonzept
Die Akupunktur ist eine der erfolgreichsten Heilmethoden. Lange
vergessen, ja bekämpft in den Ländern ihres Ursprungs,
erfolgte ihre Wiedergeburt just zum Zeitpunkt, als die Schwächen
der modernen westlichen Medizin erkennbar wurden.
Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts haben wir
im Westen keine Naturmedizin mehr. Durch die Übernahme des
naturwissenschaftlichen Denkens werden immer mehr Fragen aufgeworfen
- die Komplexität der Probleme verhindert aber eine Umsetzung
des Wissens auf breiter Basis, so daß eine immer breitere
Lücke zwischen Theorie und Machbarkeit entsteht.
Die schwere Störung des ökologischen Gleichgewichtes
unserer Erde läßt Verantwortungsbewußte nach
Möglichkeiten suchen, die Natur wieder in ihre Ordnung zurückzuführen.
Gleiche Bemühungen finden sich in der Medizin - den Menschen
auf eine ihm gerecht werdende Weise in sein Gleichgewicht zu bringen,
ihm durch die Therapie keinen weiteren Schaden zuzufügen,
sondern die ihm innewohnenden Heilkräfte anzuregen. Diese
Forderung erfüllt in hervorragender Weise die Akupunktur
als Teil eines umfassenden Konzeptes der alten chinesischen Heilkunde.
Das Konzept
Die Idee des TAO ist schwer zu übersetzen - in ihr steckt
die Vorstellung, daß alle Gegebenheiten der Welt, im Großen
wie im Kleinen, untereinander in einem geordneten Zusammenhang
stehen. Diese Ordnung ist keine statische, sondern eine sich immer
neu bildende. Für die Medizin entspringt daraus die Einsicht,
daß der menschliche Organismus ein Ordnungssystem darstellt,
welches auf den gleichen Gesetzmäßigkeiten beruht,
wie sie auch in der äußeren Natur herrschen. Die Natur
ist daher für den Menschen das große Vorbild. Der Mensch
muß im Einklang mit ihr leben, um sich vor Schaden zu bewahren.
Der Arzt hat dafür zu sorgen, daß dies in richtiger
Weise geschieht. Seine Hauptaufgabe war es einst, dem unter seiner
Obhut stehenden Patienten in der richtigen Lebensführung
zu unterweisen, ihm die für die Tages- und Jahreszeit passende
Diät zu verordnen und durch vorbeugende therapeutische Maßnahmen
die Entstehung von Krankheiten zu verhindern. Allein dafür
wurde er bezahlt, während im ernsten Krankheitsfall die Behandlung
unentgeltlich war.
Die im Tao-Begriff eingeschlossene Idee der Ganzheit
umfaßt Diagnose und Therapie.
Zentrale Begriffe des chinesischen Denkens waren
zu allen Zeiten YIN und YANG - wobei YIN ursprünglich stand
für Regen, Kälte, die beschattete Nordseite eines Berges,
für das Unten und Innen. YANG stand für heiteres, trockenes
Wetter, Wärme, besonnte Südseite, für das Oben,
das Außen, den Frühling und das Männliche.
Die Verknüpfung der Begriffe "Yin-Yang"
- "Wandlung" und deren Anwendung auf den Menschen bildete
den Ausgangspunkt und führte zur Systematisierung des medizinischen
Erfahrungswissens im alten China. Danach werden Körperregionen,
Organe, Funktionen, Verhaltensweisen und Erscheinungen in die
zwei Kategorien Yin und Yang eingeteilt.
"Das Leben hat fast unendlich viele Varianten,
aber nur wenige Regeln." Diese Worte des Nobelpreisträgers
Manfred von Eigen beschreiben auch das Jahrtausende alte chinesische
Medizinsystem. Es kennt nur die wenigen möglichen Normabweichungen
bzw. deren wenige allgemein gültige Regeln. Damit sind die
unzähligen Syndrome und Krankheitsbilder der modernen Medizin
unter einem anderen Gesichtspunkt - übersichtlich - zu erfassen.
Akupunktur heißt Nadeln und Erwärmen.
Der Anwender - Arzt - muß die Norm von Körper und Funktion
kennen, er muß das Zuviel und das Zuwenig erkennen und soll
unter Beachtung der Regeln mit seiner Therapie die Norm wiederherstellen.
Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die körpereigene
Regulationsfähigkeit auf möglichst lange Zeit wieder
funktionieren sollte. Paracelsus beschrieb diese Fähigkeit
lebender Systeme als den "inneren Arzt."
Die Akupunktur bedient sich besonderer Regelpunkte
an der Körperoberfläche und in den verschiedenen Schichten
des Körpers und faßt sie in Leitbahnen - sprich Meridiane
- zusammen. In diesen Leitbahnen fließt nach diesen Vorstellungen
Energie - QI. Besonders interessant ist, dass diese Leitbahnen
jetzt auch sichtbar gemacht werden können und damit der Beweis
ihrer Existenz auch wissenschaftlich erbracht ist - http://med.biophotonik.de/meridians.pdf
Jedes lebende System hat enge Normgrenzen für
sämtliche Abläufe, typischerweise können diese
Werte aber nicht streng eingehalten werden - wie wir dies von
Maschinen gewöhnt sind -, sondern sie pendeln um einen hypothetischen
Normwert. Treten Störungen auf, können diese Schwingungen
beträchtlich von der Norm abweichen und auch völlig
entgleisen - dies bedeutet für das Lebewesen, daß es
eine mehr oder minder schwere Krankheit durchmacht. Erst das Einpendeln
auf den vorgegebenen Regelwert ermöglicht Genesung.
Ständig sind solche Ausgleichsprozesse auch
bei Gesunden erforderlich. Äußere Einflüsse wie
z.B. das Wetter und die alltägliche Nahrungsaufnahme können
das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Organsystemen empfindlich
stören - beim Gesunden unbemerkt wird über die Energieleitbahnen,
- Meridiane - sofort ein energetischer Ausgleich vollzogen. Ist
diese Fähigkeit gestört, werden banale Wetteränderungen
vom Individuum als störend empfunden, man denke an die sogenannte
Föhnkrankheit.
Durch Setzen von Reizen - Nadeln, Wärme, Pressur,
u. ä. - an den Akupunkturpunkten, welche vom Arzt als maßgeblich
erkannt werden in Bezug auf die Person des Kranken und seine Krankheit,
wird die körpereigene Regulationsfähigkeit im günstigsten
Fall für lange Zeit wiederhergestellt.
Wie modern dieses Konzept ist, zeigen neueste Erkenntnisse
der westlichen Wissenschaften - die Chaosforschung ist dabei,
unser Weltbild völlig zu verändern. Russische Forscher
glauben sogar erkannt zu haben, daß die Meridian-Energieleitbahnen
imstande sind, Licht = Energie zu leiten und daß das Licht
durch die Akupunkturpunkte in den Körper ein- und austritt!
Schon vor Jahren entdeckte der Franzose Nogier ein
weiteres Areal, welches den gesamten Körper mit all seinen
Funktionen auf engstem Raum repräsentiert - das Ohr. In der
Folge wurden weitere solcher Zonen - sog. Somatotope oder Fraktale
- entdeckt und werden z. B. nach ihrem Entdecker als "Yamamoto
- Neue Schädelakupunktur" mit großem Erfolg angewandt.
Ein weiteres Fraktal, welches ein chinesischer Biologe vor einigen
Jahren entdeckte dürfte große Bedeutung erlangen -
ECIWO steht für "Embryo contains all informations of
the hole body" und ist eine erneute Bestätigung für
die Theorie der Fraktale.
Bahnbrechende Ergebnisse brachten Forschungen an
der Universität Graz, wo der Nachweis gelang, daß durch
Akupunktur die Durchblutung bestimmter Hirnareale gezielt angeregt
werden kann. Damit wurden erstmals die Aussagen der Akupunktur
bestätigt, wonach bestimmte Akupunkturpunkte an genau definierten
Orten ihre Wirkung im Sinne einer Steigerung des Energie- und
Blutflusses entfalten.
"Ob das Geheimnis des Qui jemals ganz gelüftet
werden kann, wird davon abhängen, inwieweit wir in der Medizin
lernen werden, mit den Kräften umzugehen, die im wahrsten
Sinne Leib und Seele zusammenhalten. Bis jetzt können wir
sein Wirken nur am Ergebnis sehen, bei der Entstehung und Heilung
von Krankheiten. Wer mit Akupunktur arbeitet, kann nur immer wieder
staunen, mit wie wenig Aufwand - manchmal nur mit einer einzigen
Nadel an der richtigen Stelle - enorme energetische Umverlagerungen
im Körper möglich sind." (Yamamoto)
Die Praxis
Die Vorgangsweise zur Durchführung einer Akupunkturbehandlung
umfaßt diagnostische und therapeutische Schritte. In meiner
Praxis kommen zusätzlich zu Anamnese, Zungen- und Pulsdiagnose
kinesioligische Testungen zum Einsatz.
Die Reizung der als therapeutisch wirksam erkannten
Punkte erfolgt einerseits durch Nadelung, Erwärmen und Schröpfen
- andererseits werden auch moderne Therapiegeräte wie Laser,
Farblichtpunktur, Elektrostimulation und als rein energetische
Variante TLC Bars (Tachyonenkristalle) eingesetzt. Dadurch wird
die Akupunktur wesentlich erweitert und können auch Patienten
behandelt werden, die Nadelangst haben.
Indikationen
Klassische Akupunkturindikationen sind vor allem mit Schmerzen
einhergehende Krankheiten des Bewegungsapparates und Migraine.
Sehr gut spechen auch Allergien und Erkrankungen der Nebenhöhlen,
sowie Menstruationsschmerzen und klimakterische Beschwerden an.
Eine Sonderform stellt die von John Boel entwickelte Behandlung
bei Augenleiden dar (>> Augenakupunktur).
Unabhängig von der jeweiligen schulmedizinischen
Diagnosestellung leistet Akupunktur als Zusatztherapie aber bei
vielen Leiden gute Dienste im Sinne einer Ordnungstherapie, welche
die körpereigenen Heilkräfte aktiviert.
Sehr gute Ergebnisse werden in Verbindung mit der GEB
- Große Ozon-Eigenbluttherapie - erzielt.